Sayōnara!

UenoSeit meiner letzten Reise wusste ich bereits, dass mich auf der ersten Teilstrecke nach Tokio, von Fukuoka bis Ōsaka, fast nur Tunnel erwarten würden. Eigentlich handelt es sich um einen einzigen, hunderte Kilometer langen Tunnel. Drei Stunden währende Dunkelheit. Die Landschaft sieht man nur für Sekundenbruchteile am Fenster vorüber hetzen. Auch im Abteil bot sich mir der ständig gleiche Anblick: Menschen in schwarzen Anzügen, weißen Hemden, grauen Socken und schwarzen Schuhen. An jeder Station wurden die Menschen in den Anzügen einmal ausgetauscht. Ich nahm Meine Reisen mit Herodot von Ryszard Kapuściński zur Hand und las:

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Ohayo!

OhayoGuten Morgen! Heute nehme ich euch mit zu einem „asagohan“. Ihr seht, eigentlich ein ganz normales Frühstück, wie man es jedoch in Deutschland leider nicht an jeder Ecke bekommt. Überhaupt isst man hier in Japan ausgezeichnete Croissants und Teilchen.
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Regenzeit

Regenzeit_UenoEs ist Regenzeit in Tokio. Die passende Zeit, um Orte aufzusuchen, die aufgrund ihrer Beschaffenheit wasserdicht sind. Einkaufszentren zum Beispiel. Man muss in Tokio nur bis zur nächsten U-Bahn-Station gehen, um sich zu ernähren oder unter Menschen zu kommen. Man muss sich auch keine nassen Füße holen, wenn man von einem Einkaufstempel gelangweilt in den nächsten möchte. Dafür steigt man einfach in eine der vielen U-Bahn-Linien und fährt zur nächsten Station. Die ist nämlich per definitionem auch ein Einkaufszentrum. Wie praktisch!

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