Sayōnara!

UenoSeit meiner letzten Reise wusste ich bereits, dass mich auf der ersten Teilstrecke nach Tokio, von Fukuoka bis Ōsaka, fast nur Tunnel erwarten würden. Eigentlich handelt es sich um einen einzigen, hunderte Kilometer langen Tunnel. Drei Stunden währende Dunkelheit. Die Landschaft sieht man nur für Sekundenbruchteile am Fenster vorüber hetzen. Auch im Abteil bot sich mir der ständig gleiche Anblick: Menschen in schwarzen Anzügen, weißen Hemden, grauen Socken und schwarzen Schuhen. An jeder Station wurden die Menschen in den Anzügen einmal ausgetauscht. Ich nahm Meine Reisen mit Herodot von Ryszard Kapuściński zur Hand und las:

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