La revedere!

Rumaenien_5Ich reise wieder mit der Sonne. Mein letztes Ziel in Rumänien wird Oradea sein, das bereits nahe an der ungarischen Grenze liegt. Von dort aus sind es nur noch wenige Stunden bis Budapest, wo ich den Zug zurück nach Deutschland nehmen werde. Weiterlesen

Ein Bisschen Istanbul in Brașov

Rumaenien_4Bună dimineața!
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Lesern entschuldigen, die einen sachlichen, klischeelosen Bericht über Rumänien lesen wollten, und bei denen ich nun möglicherweise mit meinen letzten Ausführungen zu Dracula nur ein Kopfschütteln hervorgerufen habe. Um dasselbe noch heftiger zu gestalten, muss ich außerdem gestehen, dass Bram Stokers Dracula Teil meines Reisegepäcks ist. Dafür allerdings entschuldige ich mich nicht, denn es ist ein hervorragend geschriebenes und sehr unterhaltsames Buch, das man natürlich nicht mit einem Reiseführer verwechseln sollte. Aber genug mit der Fiktion und weiter mit den Fakten! Weiterlesen

Rumänisch für Anfänger

Rumaenien_3Zugfahren in Rumänien ist eine langsame Angelegenheit. Entweder wird an der Strecke gebaut oder sie ist nur eingleisig befahrbar und man wartet auf den Gegenzug. Doch selbst auf den scheinbar freien Abschnitten geht es eher sanft rollend mit Zwischenstopps an jedem noch so kleinen Bahnhof voran. Es bleibt somit genügend Zeit, auf die vorbeiziehenden Felder und Dörfer oder die Mitreisenden zu achten. Weiterlesen

Hermannstadt = Sibiu

Rumaenien_2„Versuchen Sie doch bitte eine positive, Hoffnung machende Aussage zum Abschluss unseres Interviews zu formulieren.“ – „Ich weiß nicht, was Sie genau hören wollen.“ – „Sie haben doch so schön über den Zusammenhalt der sächsisch evangelischen Gemeinden über die Jahrhunderte hinweg, die auch voller Umbrüche waren, gesprochen. Stellen Sie das doch in den Vordergrund.“ – „Aber auch diese wenigen, kaum noch mehr als zwanzig Mitglieder zählenden Gemeinden bröckeln doch heute weg. Na gut, ich will es versuchen.“ Weiterlesen

Durch die Puszta

Rumaenien_1Csárdaszállás, Mezőberény, Murony. Ortsnamen, von denen ich noch nie gehört habe, ziehen am Fenster vorbei. Früh um Sieben ist der Zug von Budapest aus losgefahren in Richtung Timișoara, Rumänien. Viele Bahnsteige der vorüberziehenden Orte sind um diese Uhrzeit noch leer. Hinter dem feinen Regenschleier erkennt man nur ab und zu die Umrisse von einsamen Wartenden, die unter den notdürftig geflickten Überdachungen Schutz suchen. Auf anderen Bahnhöfen wiederum, wie in Békéscsaba, ist auch an diesem Sonntagmorgen viel los. Menschen begrüßen und verabschieden sich. Ein breites Lachen liegt auf den zumeist braun gebrannten Gesichtern. Weiterlesen